luftveränderung

Fahre mit der Eisenbahn, fahre, Mädchen, fahre, Auf dem Deck vom Wasserkahn wehen deine Haare.

Tauch in fremde Städte ein, lauf in fremden Gassen; höre fremde Menschen schrein, trink aus fremden Tassen.

Lauf in Afrika umher, reite durch Oasen; lausche auf ein blaues Meer, hör den Mistral blasen!

Wie du auch die Welt durchflitzt ohne Rast und Ruh-: Hinten auf dem Puffer sitzt du.

- Kurt Tucholsky


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09_02_01 Brasil, São Paulo, Interlagos, Rua Lido,

Tudo bom em Brasil!

Müde bin ich. Der Klimawandel macht mir doch zu schaffen - 30° und Sonnenschein sind schon anstrengend ....

Es ist wunderbar hier. Ich habe mich selten so willkommen und auf anhieb am richtigen Ort gefühlt. Ich wohne mit 3 Leuten in einem Haus, zwei Zimmer sind vorne, dann gibt es einen schönen großen Hof und hinten ein weiteres Gebäude mit zwei Zimmern, da bin auch ich. Meine Mitbewohner sind Barbara, eine Lehrerin aus Deutschland, Camila, eine brasilianischen Referendarin und Tijago, ein Brasilianer, der bei BASF arbeitet. Und ich fühle mich wohl. Sie sind so freundlich, wir essen ganz viel Obst, waren auf dem Markt, in der Stadt und treffen andere Menschen. - es ist schon richtig wie ein Zuhause.

Innerhalb von einigen Stunden habe ich am Freitag den Weg von Flughafen, durch die Stadt, über den zweiten Flughafen und wieder durch die Stadt zur Rua Lida hinter mich gebracht - nur um dort festzustellen, dass ich zwar den Straßennamen habe, nicht aber die Hausnummer. Also ging es weiter zur Schule, dort habe ich dann die richtige Hausnummer erfahren und bin schließlich, nach nur zweimaligem Auf- und Ablaufen der ganzen Straße, sogar bei dem richtigen Haus angekommen. -- nette Bekanntschaften habe ich unterwegs gemacht und musste meine großartigen Portugiesischkenntnisse mehrfach unter Beweis stellen. Da war die philosophische Diskussion mit dem Taxifahrer über Kapitalismus, Politik und Armut, das mehrfache Fragen nach dem Weg und danach, ob denn nicht jemand weiß, wo Barbara lebt, die Erklärung meiner selbst im Sekretariat der Schule. Eigentlich verdanke ich es nur diesen hilfsbereiten Menschen, dass ich es tatsächlich noch am Freitag bis hierher geschafft habe...

Ansonsten bin ich bisher ziellos durch mein Schulgebäude und geradeaus durch die Avenida Paulista gelaufen, 3 Stunden Busgefahren, habe in Kisten mit Bücher von drei Generationen deutscher Auswanderer gewühlt und Bücher ergattert, Mathe- und DeutschlehrerInnen, Direktoren und Sekretärinnen kennen gelernt, mit dem Oberdirektor der Schule Caipirinia getrunken, 2 mal Pizza, 3 Mangos, 2 Maracuja, 1 Papaya, 2 Bananen und 1 Eis gegessen – kurz gesagt: es geht mir gut !

.....und morgen früh um 7 Uhr fängt die Schule an.....
2.2.09 00:34
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


rike (7.2.09 11:08)
liebe hanne, das klingt alles großartig! hier in berlin hängt der nebel über der stadt und die stabi ist vollgestopft mit klausurengestraften und -gestressten leuten. tanke für mich sonne, land und leute mit ein und mach ganz viel fotos. ich umarme dich, rike


Samuel Rohrbach / Website (5.3.09 22:41)
Hallo Hanne
Kennst Du mich noch? Ich wühlte gerade mal meine alten Reise-Mails durch, und da traf ich auf einen Link von deinem Blog, und siehe da, du reis(s)t ja schon wieder (aus)! São Paulo gefällt Dier? Das war mir zu gross, unpersönlich und stickig. Ausserdem nicht am Meer! Voz falas portugues? Muitu gusto, eo nao falo portugues... Naja, ist ja auch eine Zeit seither. Wie lange möchtest Du denn studieren?
Gruss aus der Schweiz
Sämi Rohrbach, el Gaucho Matero ;-)

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