luftveränderung

Fahre mit der Eisenbahn, fahre, Mädchen, fahre, Auf dem Deck vom Wasserkahn wehen deine Haare.

Tauch in fremde Städte ein, lauf in fremden Gassen; höre fremde Menschen schrein, trink aus fremden Tassen.

Lauf in Afrika umher, reite durch Oasen; lausche auf ein blaues Meer, hör den Mistral blasen!

Wie du auch die Welt durchflitzt ohne Rast und Ruh-: Hinten auf dem Puffer sitzt du.

- Kurt Tucholsky


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11-08-08, Kiev; 10:26

Aloha from Kiev!

Eine 20 stuendigen Zugfahrt von Krakow nach Kiev, einen netten Aufenthalt an der polnischen Grenze mit Bier and conversation - die Raeder des Zuges muessen naemlich fuer die Ukraine gewechselt werden, da die Schienen hier breiter sind - habe ich schon hinter mir. Eigentlich sollte man die 2 Stunden im Zug verbringen, but in search of a toilet musste ich den Zug verlassen und die EU zu Fuss verlassen, dabei bibbernd, ob ich meinen Zug mit meinem Gepaeck wohl je wieder finde... aber es hat geklappt. Auf meinem Bettchen habe ich die Nacht dann auch schoen schlafend verbracht - zu dem hypnotisierenden ratatatatam ratatatatam...

In Kiev: habe ich meine Freundin Olya gleich am Bahnstein getroffen. Unbelievable, wir haben uns seit 6 Jahren nicht mehr gesehen, seit unserem Jahr in Texas. Schon strange, wenn man jemanden so lang nicht gesehen hat und trotzdem irgendwie wieder gleich da anfaengt, wo man aufgehoert hat... wir uebernachten in Kiev in der Wohnung von Olyas Schwester - das heisst zu dritt in einem Zimmer... Die beiden sind so unglaublich gastfeundlich, dass ich mich teilweise richtig schlecht fuehle. Alles wird fuer mich gemacht und ich kaempfe, darum michr irgendwie erkenntlich zu zeigen. In meinem Kopf sind Wunder, denn ich bin nicht so zuvorkommend zu meinen Gaesten... die duerfen sehr wohl auch mal abwaschen und ihr Bett selbst machen. - ich zweifele ein wenig -
Kiev habe ich in den letzten zwei Tagen durch endlose Fussmaersche, viele Erklaerungen, Jahreszahlen, Essen, Drinken und Shopping schon von einigen Seiten kennengelernt. A bit overkill - aber sie meinen es gut . Die ganzen gutgemeinten Erzaehlungen fuehren bei mir leider manchmal zu kleinen Widerspenstigkeiten und I feel rude, kaempfe um das 200ste Laecheln fuer ein Foto und schweige ein wenig vor mich hin.

But all in all ist es wunderbar, Olya wiederzusehen, diese Stadt kennen zu lernen - es ist eine andere Welt mit goldenen Kirchtuermen, lightly dressed women, grossen Haeusern, viel Religion und Sonntagen mit offenen Geschaeften.

Heute fahren wir weiter gen Osten nach Poltava, where I'll get to know Olyas family and friends, eat lots of wonderful food and smile a lot. Ich bin gespannt.
11.8.08 09:53
 


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